Loslassen

Loslassen ist ein Schlagwort der Zeit im spirituellen Bereich.

Wir müssen die Hände frei haben und das Herz entrümpeln wie den Kleiderschrank.

Müssen wir wirklich?

Bist du jemand der gerne was wegwirft, was er vielleicht noch irgendwann gebrauchen kann?

Ich nicht!

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten loszulassen.

Ich würde gerne ein neues Konzept einführen, schauen  wir uns doch mal an:

Behalten und schätze was du hast.

Oh, oh, werden da einige Fachleute im Loslassen sagen, dann machst du dir dein Leben aber ganz schön schwer und wirst mehr und mehr Lasten mit dir rumschleppen.

Wer sagt denn das ich alles gleichzeitig tragen will

Was bedeutet denn dieses Loslassen überhaupt:

Fallenlassen – nein, warum sollte ich etwas was ich geschätzt habe einfach fallen lassen.

Vergessen – nein, das kann es nicht sein, da alles Vergangene bleibt.

Abgeben – ja gerne, aber wem, wenn sowieso alles allen gehört und nicht dir alleine.

Freigeben –  nein, Ich gebe dich frei,…  würde voraussetzen das du mir gehörst und ich über dich bestimmen darf.

 

Also wie soll ich was loslassen?

Und ich stelle fest, da ist nichts was ich loslassen muss, denn alles ist immer da.

Und damit sind wir in dem Gefühl der Fülle und nicht des Mangels das wir oft im Falle des Gedanken an das Loslassen bekommen.

Es ist alles da, das Leben sorgt für uns und ich darf mir das nehmen, was es mir anbietet. Das ist nicht immer das was ich haben will, aber es ist alles da was ich brauche, ohne dass ich es einem anderen wegnehmen muss.

Ich darf etwas in meinen Händen halten, es behalten solange ich es halten möchte, das kann mir niemand verbieten – außer ich mir selbst.

Das Leben kommt nicht mit leeren Händen und leeren Herzen, sondern mit Geschenken und Fülle.