Hexe ist nicht gleich Hexe

 

Die meisten Frauen die Magie ausüben bezeichnen sich als Hexe. Ein paar Männer auch – eine meine Lieblings (Wicca) Hexe Dreamdancer in der Schweiz – wobei die meisten dann eher den Terminus Hexer bevorzugen. ( Hier ein Video von Dreamdancer https://www.youtube.com/watch?v=9v4MOrDRnfQ)

Diese sind meistens nicht an einen Coven/Konvent/Orden gebunden, sondern lernen und initieren sich selbst. Sie bezeichnen sich als „freifliegend“.

Diejenigen die einem Coven zugehören, nennen sich meisten Wicca.
Wicca ist eine „Hexenreligion“. Die Wicca-Religion wurde von Gerald Brousseau Gardner, in den 60er in England. Glaubensgrundlage sind  ein weiblicher und ein männlicher Gott als gleichberechtigte Partner und Repräsentanten einer polaren Natur. Gemeinsam ist fast allen Wicca das Feiern der acht Jahreskreisfeste und die am Mondzyklus orientierten magischen Rituale.

Doch Wicca ist nicht gleich Wicca. Schon kurz nach der Gründung gab es innerhalb der Wicca-Tradition Abspaltungen z:B. das Alexandrische Wicca oder in den USA , das Seax Wica von Raymond und Rosemary Buckland.

All diese sind Traditionen die sich stark am Gardnerischen orientiert und beinhalten die Initation durch eine Hohepriesterin/Priester in einen Coven, einen Kreis von zusammen arbeitenden Personen.

Zsuzsanna Budapest und  Starhawk  brachten eine sehr  feministischer Göttinnen-Spiritualität hinein, Dianic Wicca und Reclaiming-Tradition.
Daneben gibt es inzwischen jede Menge anderer Linien. Sie werden allgemein als Eclectic Wicca bezeichnet.  Darunter versteht man Wicca-Anhänger, die keiner speziellen Tradition angehören, sich aber bei verschiedenen Traditionen und Kulturen bedienen. Eklektiker können sowohl in einem Coven initiiert werden als auch eine Selbstinitiation  durchführen.

Alle diese Wege haben eine feste Glaubensgrundlage, aufgebaut auf eine Mischung von Hoher Zeremoniell Magie und Naturmagischen Elementen.

Die klassische Hexe oder diejenige die sich heutzutage so nennen, basteln sich ihren Glauben und ihre Rituale meistens selbst zusammen, aus den Fragmenten die sich in Büchern oder im Netz finden.  Das ist nicht weniger gut … im Gegenteil es bieten viel mehr Freiheiten, sich auszuprobieren und durch „try and error“ zu lernen.

Und inzwischen gibt es soo viele Möglichkeiten an das „Alte“ Wissen, das Netz ist voll von Gruppen und Informationen (Leider auch vielen unbrauchbaren) und der Büchermarkt ist offen für Esoterische Angebote.

Eine Basis sollte jede Hexe haben – einen gesunden Menschenverstand – dann kann eigentlich nichts schief gehen … mit der Magie. 😉

 

 

 


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