Vollmond zur Sommersonnenwende

Heute  haben wir  Vollmond und es ist der Abend der Sommersonnenwende – was für eine Mischung. Wenn da die Elfen und andere Geister nicht aktiv werden und sich Türen öffnen, wann sonst?!

Wie an allen Festtagen sind auch heute die Schleier zwischen den Welten dünn und so manch ein Wesen, des kleinen Volkes kommt neugierig schauen, was es zu feiern gibt.  Ein kleines Geschenk, ein Gabe aus Milch und Honig lockt sie vielleicht auch zu dir. Damit lassen sich auch einige weniger nette Kobolde besänftigen. Mit Kränzen aus Kräutern kann man auch wirkungsvollen Schutz für Heim und Hof – vor bösen Hexen 😉 – erlangen.

Wenn du kannst, geh heute hinaus und bringe den Geistern ein Geschenk… Gestalte im Garten einen kleinen Altar für die Naturgeister, die Geister des Ortes oder für die Himmelsrichtungen oder wen immer du ehren möchtest.

Es muss nicht viel sein, ein paar Bänder im Wind oder ein Windspiel (über das sich unsere ruhebedürftigen Nachbarn aufgeregt haben), eine Schale mit Wasser, ein paar ausgesuchte Steine und eine kleine Feuersteller oder ein Windlicht.

Mittsommer-Rituale sind vor allem gut für Reichtumszauber und Kraft-Gewinn geeignet, weil die volle Energie der Sonne genutzt werden kann.

Die Sommersonnenwende – ist eigentlich nur eines der „kleinen“ Hexen-Feste. Aber inzwischen hat es sich als ein bekanntes heidnisches Fest  „eingebürgert“. Es ist der Höhepunkt des Sommers (obwohl er nach unserem Kalender erst beginnt.) In unserem Breitengrad ist es der längste Tag des Jahres – die kürzeste Nacht.

In den Nordischen Ländern wird es noch viel intensiver wahr genommen, da die Sonne dort nicht mehr vollständig untergeht.  Es ist fast 24 Stunden lang hell. Ob nun Mitternachtsonne  in Skandinavien oder die weißen Nächte in Russland – in diesen Nächten geht keiner früh ins Bett. Jedenfalls nicht um zu schlafen g

Der Sonnenkönig hat gesiegt Er ist auf seinem Höhepunkt an Kraft und Fruchtbarkeit. Aber die Sommersonnenwende zeigt aber auch an, das sich die Zeiten nun wieder ändern, die Zeit des Abschied naht.

Im walisischem nennt man dieses Fest Alban Heruin,  es bedeutet „Licht über der Küste“. Bel (Benelus, Baldur) der Sonnenkönig begibt sich auf die Suche nach der Insel des Lichtes und Danu die tragende, reifenden, schwangere Erdmutter wird in all ihrer Pracht geehrt und gefeiert.
Der christliche Versuch, dieses Fest zu übernehmen war es, den Geburtstag von Johannes des Täufers auf diesen Tag zu legen, so heißen die heutigen Feuer, die man entzündet auch „Johannisfeuer.

Doch nicht nur der heilige Johannes spielt eine Rolle an diesem Tag. Auch das gleichnamige Johannis-Kraut ist zu dieser Zeit wichtig. Genauso wie das Eisenkraut (Verbena). Sie ist die Pflanze des Sonnengottes und soll Klarheit und Wärme in den Tag bringen.

Der Beifuß, die Kamille, der Holler (Holunder) die Liste der wirkungsvollen Heilpflanzen ist lang. In diesen Tagen gesammelt,  entwickeln ihre größte Heilkraft.

Aus den mediterranen Ländern umweht uns der Duft von  Lavendel, Pinie, Rose und Thymian, Basilikum.

Wie wäre es mal die Nacht draußen zu verbringen? Ein wärmendes Feuer, würziges Kräuterbrot, Früchte und Honigwein versüßen die Nacht, bis zum Morgengrauen ist es nicht lang.

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Hier ein kleines Wunschritual für den Vollmond um Glück und Reichtum anzuziehen.

Du brauchst eine silberne Schale mit Wasser und drei Münzen aus Silber und Gold … (Eurostücke gehen sehr gut 😉 )

Lass die Schale Wasser über Nacht im Mondlicht stehen.

Kurz vor Sonnenaufgang gehe hinaus, gebe die Münzen als Gabe ins Wasser und sprich:

Mondin, Mondin ach du feine

geachtet seist du wie sonst keine

Füll dir die Taschen mit Silber und Gold

auf das Glück, Gesundheit und Reichtum sei mir hold

wiederhole es dreimal und stell die Schale an einen Ort an dem sie die nächste Nacht weiter vom Vollmond beschienen werden kann.

Nach dieser Nacht nimm diese Geldstücke und vergrabe eines, das zweite legst du in eine Spardose und rührst es nicht an. Die dritte Münze

legst du in dein Portemonnaie und gibts es für was Schönes aus.

 

 

 


Posted on by iffi

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