Wie ich arbeite …

bei vielen Fragen mache ich eine schamanische Reise zu meinen spirituellen Beratern/Begleitern.
Ich habe auf der geistigen Ebene inzwischen einige die ich fragen kann.  Manche würde es als Channeln bezeichen, doch das schamanische Reisen ist noch viel mehr. Wir arbeiten mit allen Sinnen.. wir fühlen, sehen, hören .. dadurch entsteht ein sehr klares Bild der Situation.

Hier möchte ich euch ein Beispiel einer solchen Reise geben, welche ich für eine Klientin und ihre Fragestellung gemacht habe (private Antworten habe ich ausgelassen … ):

Ich reise in die untere Anderwelt und gehe zum meinem Begleiter. Ihm stelle ich meine Absicht und meine Frage vor und er führt mich weiter zum meinem Japanische Geistlehrer.

Wir gehen gemeinsam durch den Garten.

„Diese Sehnsucht ist Liebe! Sie ist voller Liebe. Aber sie liebt nicht. Sie taut sich nicht zu lieben“

Ich überlege: ja das stimmt wohl. ….

„Und auch nicht sich selbst. Sie hat Angst vor der Liebe“ sagt er und weist auf eine Bank unter einem Pflaumenbaum. Er trägt zartrosa Früchte.

„Woher kommt das das ein Mensch – das sie – Angst vor der Liebe hat?“, frage ich. „ist etwas passiert, in einem früheren Leben? Sie hat da so eine Ahnung.“

„Ja es ist viel passiert“, er nickt und lächelt, „viele Leben viele Lieben“

Dann schaut er mich sehr ernst an: „Wahre Liebe verursacht nie Leid und Schmerz!“  er hebt zur Bestätigung den Zeigefinger und sagt es nochmal.

Ja, ich verstehe, aber irgendwas muss dann doch die Unterdrückung von Liebe ausgelöst haben?

Er scheint ein wenig nachzudenken „Der Mensch … sie selbst. Ein alter Schwur, nicht zu lieben, wenn man glaubt das Liebe Leid verursacht. Aber es ist nicht die Liebe. Es ist die Angst vor der Liebe. Die Liebe ist mächtig, eine mächtige Kraft, die uns Angst macht. Wir sind ihr ausgeliefert und das mögen die meisten Menschen nicht. Sie verlieren die Kontrolle“ Er lächelt …. „ in der Liebe spürt ihr Menschen, das es mehr gibt als euren Verstand. Die  Liebe kann nicht kontrolliert werden. Das macht euch verrückt/lässt euch leiden. Nicht die Liebe an sich.“

Wie kann sie damit in ihrer Situation umgehen?
Wer steht wieder auf und geht zu einem Strauch mit großen Blüten.
Er pflückt eine davon und reicht sie mir … ich nehme sie und sehe und spüre und rieche eine wunderschöne Blüte.

„ Annehmen kann so leicht sein. Nimm das was man dir gibt.“ Lächelt er.

„Das Leben gibt dir die Möglichkeit zu lernen, ständig. Du muss es nur annehmen, dann ist es leicht.“

Dann schau er wieder ganz ernst: „ Sie kann den Schwur auflösen. Aber das muss sie wirklich wollen. Dann verliert sie die Kontrolle über die Liebe und über sich selbst.“

„Ist sie bereit dazu?“ er pflückt noch mehr Blumen und hält sie mir hin.

Ich überlege und mir kommt irgendwie der Spruch in den Sinn: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“
Ich glaube; „Sie wird nicht bereit sein, denn sie will ihrer Familie, ihren Kindern nicht schaden.“ …

Er schüttel den Kopf „Das ganze hat mit dem anderen Mann nichts zu tun. Es ist nur sie selbst.“

Er schaut in den Himmel .. „Sie möchte ihrem – den Kindern – Glück nicht im Wege stehen? „

Das Glück – der Kinder – ist wie ein Vogel im Himmel, denkst du, du/sie kann/st ihn fangen?  Er schaut mich an und es ist etwas total Weiches in seinem Blick, was ich selten bei ihm kenne. Er kommt auf mich zu und legt seine Hand auf meine Brust.

„Das Glück – der Kinder – liegt in deinem/ihrem Herzen – lass es frei“  Es fühlt sich so schön an, mir kommen fast die Tränen.

„Aber wenn sie das nicht kann?“ Frage ich.

Er lächelt wieder und weist auf den Garten; „Alles folgt einem Weg. Meinst du, du wählst welchen du gehst?“ Stimmt hier im Garten würde ich immer auf dem Weg bleiben …  aber haben wir nicht die freie Wahl..

Er lächelt, antwortet aber nicht.

Ich beende die Reise


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