Sonne und Mondkraft

Hochsommer. Die Sonne brennt. Der Sommerköig ist stark.

Die Mondin ist in den lauen Nächten, ein willkommener Ausgleich zu den heissen Tagen.

Jetzt können wir die doch sehr unterschiedlichen Energien von Sonne und Mond am besten wahrnehmen.

Thema aus  unserem letzten Hexenkreis:
Yin und Yang sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Im uns allem bekannten Symbol dem Taiji wird das weisse Yang (hell, hart, heiss, männlich, aktiv, Bewegung) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt.

 

Wir ordnen dieses Symbol immer automatisch den Chinesen zu und glauben es sei uralt. Bewusst wird es in China aber erst seit dem 11. Jahrhundert eingesetzt und in der Lehre des Daoismus eingebaut. Im Ursprünglichen Zeichen finden wir den Punkt in der Mitte.

Und wir finden es auch in vielen europäischen Kulturen. Z.B. bei den Römern. Eine ganze Infanterie trug es als Schildwappen. (um 430 n. Chr.)

Und auch auf alten keltischen Waffen, Schmuckstücken und Gefässen wurde es als Schmuckelement eingesetzt. im 4. Jahrhundert vor Christi. Ob diese jedoch eine ähnliche symbolische Bedeutung haben oder nur als reine Schmuckelemente dienten werden wir wohl nicht erfahren können. Schriftliche Hinweise darauf gibt es nicht.

Dennoch ist das Symbol auch für uns, eine hilfreiche Darstellung

Yin und Yang bezeichnen Gegensätze in ihrer wechselseitigen Bezogenheit als eine Gesamtheit, einen ewigen Kreislauf. Daher können sie zur Erklärung von Wandlungsvorgängen und zur Darstellung der gegenseitigen Beeinflussung von Elementen benutzt werden.

Energetisch gesehen können Yin und Yang  nicht gleichzeitig ansteigen oder absinken. Wenn Yang sich vergrössert, verringert sich Yin und umgekehrt.  Wir erleben diesen universellen Grundsatz im Wandel der Jahreszeiten, aber auch im Verhalten der Menschen.

Yin-Yang wird bei uns oft mit Männlich-Weiblich übersetzt. Das mag zwar auf einige Eigenschaften zutreffen, trifft es aber nicht ganz. Es ist die Polarität in ihrem Wechsel und immer ist ein wenig vom anderen in der Gegensätzlichen Seite was nicht vereinbar ist(Dualität)

Ein anderes Symbol das wir im Keltentum finden zeigt es Unbeweglicher aber dennoch sehr klar auf. Das Vesica piscis, die Fischblase, womit allerdings nur das Mittlere sich Überschneidende Teil gemeint ist. Das geheime Zeichen der Ursprünglichen Christen. Aber auch das Zeichen der Vereinigung der Dualität und der Schöpfung.

In diesem Zeichen finden wir  Polarität und Dualität verbunden.


Posted on by iffi

Comments are closed.