Hexenkreis .. Februar

Nachdem es im Januar gleich zweimal Vollmond gab, müssen wir im Februar ganz auf Vollmond verzichten.
Der Mond beginnt den Februar fast noch voll und schrumpft zur Sichel, die zur Monatsmitte etwa drei Planeten am Morgenhimmel besucht. Die junge Mondsichel nach Neumond hat ebenfalls Planetengesellschaft: Sie steht beim strahlenden Abendstern. Dann wächst der Mond wieder fast zum Vollmond an, bis der Monat endet.
Der alte Name für den Febuar ist Hornung, was nur bedingt mit den neuen Hörner der Hirsche zu tun hat. Das althochdeutsche Wort „hornen“ bedeutet paaren. In unserer Alltagssprache kennen wir noch; den „gehörnte Mann“ wenn eine Frau ihrem Mann „die Hörner aufsetzt“ also fremdgeht und mit einem anderen Mann einen Horn oder Kegel – ein uneheliges Kind – zeugt. Wir wissen also worum es geht. Die Paarungszeit
Die beste Gelegenheit dafür, ist die Faschingszeit. die ja auch in den Februar fällt. Der Karneval, Hier finden wir die besten Beispielen für menschliches Balzverhalten.
Doch woher kommt der Name Februar?
Aus dem Lateinischen wie unsere kompletter Kalender. von der Göttin Februata. Das leitet sich lateinischen Wort „febris“ ab, was Fieber bedeutet. Und auch hier sehen wir den gleichen Sinn im Namen, dieses hitzige Fieber der Leidenschaft.
Die Göttin Februata ist eine sehr leidenschaftliche Göttin, die das Feuer der Liebe entfacht. Bei den Römer war sie auch als Juno Februata bekannt. der gesamte Februar galt als ein ihr heiliger Monat“ der lustvoll gefeiert wurde .
Das Fest hatte allerdings einen etwas andern Usprung. Es war Lupercalia das „Fest der Wölfin“. Bis in die Spätantike wurde in der Ort gefeiert an dem die Wölfin, die Zwillinge Romulus und Remus, die späteren Stadtgründer von Rom, gesäugt hatte.
Die spätere christliche Kirche setzte alles daran, diese Feste auszumerzen. Da es nicht so gut klappte versuchten sie einfach ein anderen Fest, darüber zu legen. Uns so musste Maria dafür herhalten, die ja 40 Tage nach der Geburt ihre Reinigung im Tempel vornehmen musst. Danach wurden die lustvollen Feste mit strengem Fasten unterdrückt. Karneval, Fastenacht,
Das Wort sagt eigentlich schon das es um etwas anders geht, als das ausschweifende Feiern, sinn war das 40täige Fasten bis Ostern einzuläuten. Das gemeinsame Feiern von Gleichen und Ungleichen ist schon viel älter als das Christentum und lies sich wohl nicht ganz austreiben.
Doch genug vom Februar, in ein paar Tagen ist März und der nächste Vollmond.
Lenzing oder Lenz für den März ist heute noch gebräuchlich, traditionell ist der Lenz Frühlingsbeginn. Lenz ist abgeleitet aus dem Germanischen und bedeutet lange oder länger, bezeichnet also die länger werdenden Tage im März.

Noch ist es kalt, aber das Leben regt sich überall, sowohl in der Erde wie auch bei Tieren und Menschen….
Auch wir wollen uns heute ein wenig der lustvollen Seite des Lebens zuwenden.

Körperlichkeit wird im spirituellen Bereich oft abgewertet
Im Hexentum ist unser Körper aber ein Gefäß von großer Macht.
Bei Frauen ist der heilige Kelch, bei Männer steht das heilige Schwert.
In einem Ritual verkörper Kelch und Athame (Kleines Schwert) die Vereinigung von Frau und Mann.

Unsere Gesellschaft ist zwar über die Maßen Sexualisiert, aber dennoch haben wir keinen gesunden Umgang mit unserem Körper. Wir mögen uns nicht und versuchen mit allen Mitteln, Diäten und Schönheitsoperationen daran zur arbeiten.

Das sanfte Mondlicht, kann uns helfen einen entspannten Zugang zu unserem Körper zu finden. Anders als das harte Sonnenlicht, schmeichelt es den Problemzonen 😉


Comments are closed.