Oster Vollmond

Oster Vollmon
An diesem Montag werden wir uns nicht zum HexenKreis treffen, da Ostermontag ist.
Oster ist ja ein wandelbarer Feiertag. Es findet jedes Jahr an einem anderen Termin statt, doch immer am gleichen Zeitpunkt.
Wisst ihr wovon das abhängig ist?
Das christliche Osterfest, ist tatsächlich vom Mondstand abhängig.
Warum sich die Christen das so ausgedacht haben, darüber kann man spekuliere, aber Oster findet immer nach dem ersten Frühlingsvollmond statt. Also nach der Frühlingstag und Nachtgleiche, die um den 21. März herum liegt. Das Wochenende nach dem folgenden Vollmond feiern wir Ostern.
Dieses mal fällt das Osterfest mit einem Vollmond zusammen. Noch dazu mit einem sogenannten Blue Moon, also dem zweiten Vollmond im März.
Wofür können wir den heutigen Tag rituell nutzen.
Der Mond steht im Zeichen der Waage. Des Ausgleiches und der Ausgeglichenheit, was nicht bedeutet das es immer harmonisch zugeht. Um einen Ausgleich herzustellen bedarf es schon mal heftig auf den Tisch zu hauen um anderen Menschen die persönlichen Grenzen auf zu zeigen.
Es wäre also ein guter Tag um das Gespräch zu suchen und eine Situation zu klären.
Wenn das aus was für Gründen nicht möglich ist, so können wir es zu mindestens rituell für den Ausgleich sorgen.
Z.B. hab ich heute Morgen, ein kleines Ritual am See gemacht. Und Mutter Natur um Verzeihung gebeten, das ihre Kinder immer so viel Müll liegen lassen und sie damit belasten.
Als erstes habe ich den Platz gesäubert … Ich hatte leider nur eine kleine Mülltüte dabei und die war ruckzuck voll. (Notiz an mich: nächstes mal 2 mitnehmen oder gleich die ganze Rolle) Dann habe ich eine kleine Kerze entzündet … Mutter Natur in Gestalt der Göttin des Waldes angerufen und gedankt das sie immer für uns da ist und darüber meditiert, was sie hier an diesem Ort für uns tut. Lebensraum zu schaffen, Sauerstoff zu produzieren, uns zu beruhigen und zu aktivieren. Als Ausgleich habe ich ihr ein paar Blüten, etwas Brot, einen Apfel und für das Wasser Zucker und Salz als Gabe da gelassen.
Ich würde gerne Schleifenbänder aufhängen, habe aber bedenken, das sie jemand abreist oder die Tiere sich darin verfangen. In Zukunft möchte ich etwas selbstgemachtes z:B. aus Salzteig oder ungebrannten Ton anfertigen. Einen kleine Göttinnenfigur oder andere Votivgaben, die mit der Zeit verwittern können.
Wo könntest du etwas ausgeleichen?
In der Natur gibt es viele Möglichkeiten. z.B. Müll sammeln. Eine Futterstelle für Bienen anlegen, da immer noch so viel Unkraut – also ihre Futterpflanzen – vernichtet werden. Eine Todholzecken als Unterschlupf anlegen. Oder ein paar Nistkästen aufhängen.

Sei freundlich zu Mutter Natur, dann ist sie es auch zur dir. Es geht immer um einen Ausgleich ein Miteinander.
Aber auch im persönlichen Bereich kannst du schauen ob du einen Ausgleich leisten kannst.
Wer hat dir in letzter Zeit geholfen und dich unterstützt? Von wem hast du etwas bekommen oder gelernt, was dir wichtig war? Was kannst du als Ausgleich zurück geben?
Eine Osterkarte reicht da manchmal schon aus, es ist positive Energieaustausch, wenn du an jemanden denkst und ihm ein paar Zeilen widmest.
War jemand sehr unfreundlich zu dir und hat dich verletzt? Dann belaste dich nicht weiter mit dem Schmerz, suche keine Erklärungen, keine Entschuldigungen, sondern gib ihn dahin zurück, von wo du ihn erhalten hast.
Schreib einen Brief… Wobei es hier nicht um Anklage gehen soll, sondern darum deinen Schmerz mitzuteilen. Also nicht; „Du hast mich ….verletzt, weil du …. „ sondern „Ich habe mich …. gefühlt, weil ich …… “
Geteiltes Leid ist halbes Leid, auch hier geht es um den Ausgleich.
in diesem Sinne ein fröhliches Wiederauferstehtungsfest.


Posted on by iffi

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